Klassische Archäologle im Nationalsozialismus

M110718 – Vortrag Innenstadt

Dr. Maria Xagorari-Gleißner · EineWeltHaus München e.V. · Schwanthalerstr. 80 Rgb. · mi 19.00 bis 20.30 Uhr · 7.7.2021 · € 5.– · Anmeldung erforderlich

Das Studium der griechischen und römischen Antike begann im 14. Jahrhundert mit der Bewegung des Renaissance-Humanismus. Seither wurden die kulturellen Hinterlassenschaften der Antike von verschiedenen Seiten für deren jeweilige Interessen in Anspruch genommen. Auch die Nationalsozialisten haben sich dieser Epoche auf ihre Art bemächtigt: Sie missbrauchten sie zur Rechtfertigung ihrer eigenen sozialdarwinistischen, biologistischen, rassistischen, antisemitischen, antifeministischen Ideologie. Unterstützt wurden sie hierbei auch von der klassischen Archäologie im damaligen Deutschland. Anhand ausgewählter Beispiele gibt der Vortrag einen Einblick in die Formen dieser Instrumentalisierung.